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Wissen aus dem Zauberwald

Warum Kinder sich Geschichten merken und Regeln nicht

Der Liedtext sitzt nach zweimal Hören. Die Rechtschreibregel sitzt nach vier Wochen noch nicht.

Frag ein Kind nach dem Text seines Lieblingsliedes. Es kann ihn auswendig. Frag es nach einer Rechtschreibregel. Es zuckt mit den Schultern.

Geschichten haben einen Haken, an dem sie hängen bleiben

Was mit einer Figur, einer Farbe oder einer kleinen Geschichte verknüpft ist, bleibt leichter hängen als eine Regel auf einem Arbeitsblatt. Eine Regel steht für sich allein. Eine Geschichte hat Bilder, Stimmen und eine Reihenfolge, an die dein Kind sich erinnern kann.

Deshalb funktionieren Figuren beim Lernen so gut. Bekommt eine Überlegung ein Gesicht, wird aus einer trockenen Regel etwas, das Kinder gern in die Hand nehmen.

Für Kinder, die schon viel Misserfolg kennen, zählt das doppelt

Ein Kind, das beim Schreiben oft scheitert, hat gelernt, dass Übungsblätter unangenehm sind. Eine Geschichte hat diese Vorgeschichte nicht. Sie beginnt neutral.

Wichtig ist mir dabei eines: Fantasie verändert, wie sich Üben anfühlt, und sie hilft beim Dranbleiben. Die Schwierigkeit selbst nimmt sie nicht weg. Dafür braucht ein Kind passende Förderung.

Was du zu Hause ausprobieren kannst

Wie das konkret aussieht

Im Online-Seminar zeige ich dir, wie dein Kind Rechtschreibung versteht, statt Wörter auswendig zu lernen. Es kostet 0 € und du musst nichts kaufen.

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Das könnte dir auch helfen Warum „mehr üben“ oft nichts bringtIhr übt und übt, trotzdem stehen beim nächsten Diktat dieselben Fehler wieder da. Angst und Druck: die heimlichen Lernblocker„Streng dich einfach mehr an“ ist gut gemeint und oft das Gegenteil von hilfreich. 15 Minuten am Tag statt Lern-MarathonEine Stunde am Wochenende fühlt sich nach viel an und verpufft oft trotzdem.